Akupunktur


Das Qi – auch Lebensenergie genannt – das unseren Körper auf feinstofflicher Ebene ernährt und reguliert, fliesst durch das feine Netz von Leitbahnen (auch Meridiane genannt), durch unseren Körper. Es kann durch verschiedenste äusserliche und auch innerliche, emotionale Ursachen aus dem Gleichgewicht geraten oder stagnieren, was mit der Zeit zu körperlichen Symptomen oder psychischen Problemen führt.

Die sehr spezifischen Diagnosemöglichkeiten der Chinesischen Medizin – u.a. Puls- und Zungendiagnose – ermöglichen dem Therapeuten das Erkennen einer solchen Disharmonie, die er durch die Nadelung ganz bestimmter Punkte auf den Leitbahnen wieder harmonisieren kann und damit dem Patienten die Möglichkeit gibt, seine Krankheit zu heilen.

Bei der Akupunktur werden an bestimmten Stellen des Körpers – an den Akupunkturpunkten – feinste Nadeln in die Haut und das darunter liegende Gewebe geführt, um dort mit dem Qi in Kontakt zu treten. Die Akupunkturpunkte liegen über den ganzen Körper verteilt und sind untereinander mit den Leitbahnen verbunden.

Zur Technik der Akupunktur

Es kommen beim Erwachsenen und bei Kindern ab ca. 7 Jahren sehr feine, sterile Einwegnadeln zum Einsatz. Jüngere Kinder können auch mit der absolut schmerzfreien Lasertherapie akupunktiert werden.

Da auch auf dem Ohr der ganze Körper zonenweise abgebildet ist, können einzelne Organe oder Körperregionen auch mittels Ohrakupunktur behandelt werden.

Für die Ohrakupunktur werden auch Dauernadeln oder winzige Samenkörner verwendet, die für einige Tage im Ohr belassen werden können.


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